Nachstopfen
Beim Nachstopfen werden neue Halme in eine vorhandene Reetlage geschoben, um dünne oder beschädigte Stellen zu schließen.
Ein niedersächsisches Fördermerkblatt verlangt beim Stopfen eine Halmneigung von mindestens 20 Grad; die Halme sollen möglichst lang sein, möglichst tief eingeschoben und von unten nach oben gearbeitet werden (Landkreis Rotenburg). Gestopftes Reet wird mit Draht gebunden. Auch Reinhold Junker bessert von unten nach oben aus, mit möglichst langem Reet (ZEITmagazin 2019).