Reinhold Junker Reetdachdeckermeister · Altes Land

Presse

Was über
mich berichtet wurde.

Zeitungen und Fernsehen über meine Arbeit und das Reetdachhandwerk, jeder Bericht kurz zusammengefasst.

  1. Stader Tageblatt, 6. März 2025

    Nach Großbrand in Dollern: Wie brandgefährlich sind Reetdächer?

    Nach dem Großbrand in Dollern im März 2025 fragt das Tageblatt Feuerwehr und Reinhold Junker nach der Brandgefahr bei Reetdächern. Reinhold lobt die Einsatzkräfte, die vier Reetdachgebäude in der Nachbarschaft retteten: „Die haben dem Feuer eine Mauer aus Wasser entgegengesetzt.“ Er erklärt, warum Frost und feuchtes Reet geholfen haben und warum geschraubte Reetdächer wie in Holland langsamer durchbrennen.

  2. Hamburger Abendblatt, 6. Mai 2024

    Reetdachhäuser im Alten Land: So viel Arbeit steckt drin

    Das Abendblatt begleitet Reinhold Junker und seinen Sohn Jasper bei der Reparatur eines 250 Jahre alten Reetdachs in Bützfleth, mit Reet aus den Schwingewiesen. Reinhold erzählt, wie er Ende der 70er-Jahre zum Reet kam, warum Ungarn-Reet heute kaum noch verarbeitet wird und warum ihm Nachwuchs fehlt: „Jetzt verarbeiten wir eher Ware aus der Türkei, China oder manchmal aus Rumänien.“

  3. Stader Tageblatt, 22. Juli 2022

    Er steigt Reethäusern aufs Dach

    Für ihre 24-Stunden-Reportage verbringt Silvia Dammer die Stunde von 9 bis 10 Uhr mit Reinhold Junker auf einer Baustelle in Götzdorf, wo er ein 150 Jahre altes Bauernhaus neu deckt. Es geht um Werkzeug, Reet aus der Türkei, fehlende Fachkräfte und die Lebensdauer: „Es kommt auf die sorgfältige Verarbeitung und das verwendete Reet an, dann kommt so ein Dach schon mal 30 Jahre oder mehr ohne Reparatur aus.“

    Zum Artikel

  4. ZEITmagazin, 23. Oktober 2019

    Reetdächer: Dächlein, deck dich

    Jakob Simmank besucht Reinhold Junker auf einer Baustelle in der Wingst und erzählt am Beispiel seines Berufslebens, wie Reet zum globalen Luxusprodukt wurde. Es geht um Elbreet, Reet aus Ungarn und China, um das „Reetdachsterben“ und um neue Fachregeln. Reinhold erklärt, was er in Niebüll gelernt hat: „In Niebüll habe ich gelernt, dass man, wenn man Dächer ausbessert, von unten nach oben deckt, mit langem Reet. Dann halten die Dächer länger.“

    Zum Artikel

  5. Stader Stiftung für Kultur und Geschichte (Film), 2017

    Neues Leben in alter Scheune

    Der Film der Kulturstiftung Stade begleitet die Rettung der Durchfahrtsscheune an der Harburger Straße 74 von September 2016 bis zum Frühjahr 2017. Zu Wort kommen Denkmalpflege, Architekt und Ehrenamtliche, und der Film zeigt, wie der Betrieb von Reinhold Junker das alte Dach abträgt und neu deckt. Am Ende spricht Reinhold mit Dieter Kunze über die Arbeit.

    Zum Artikel

  6. Kreiszeitung Wochenblatt, 3. Juli 2025

    Geld vom Land fehlt: Reetdächer im Landkreis Stade sind in Gefahr

    Hintergrund aus der Region, ohne Reinhold: Die Förderlinie „Kulturelles Erbe“ ist entfallen, besonders betroffen sind Reetdach-Höfe im Alten Land. Der Landkreis Stade gibt 2025 75.000 Euro für Reetdächer aus, Landrat und Bürgermeister fordern eine dauerhafte Förderung vom Land.

    Zum Artikel

  7. Kreiszeitung Wochenblatt, 12. September 2023

    Landkreis Stade gibt Geld für Erhalt von Reetdächern

    Hintergrund aus der Region, ohne Reinhold: 464 von rund 1.200 Baudenkmälern im Landkreis Stade haben ein Reetdach. Weil ein Förderprogramm des Landes 2022 ausgelaufen ist, gibt der Landkreis mehr Geld für den Erhalt von Reetdächern.

    Zum Artikel

Presseanfragen

Für Interviews, Fachartikel und Reportagen rund ums Reetdach stehe ich gern zur Verfügung.

Anfrage schreiben