Reinhold Junker Reetdachdeckermeister · Altes Land

Woher kommt das Reet auf deutschen Dächern?

Das meiste Reet, das in Norddeutschland verdeckt wird, ist nicht hier gewachsen, und das ist seit Jahrzehnten so. Über die Qualität eines Dachs sagt das Herkunftsland allein aber wenig.

Reinhold Junker13. Oktober 202612 Min. Lesezeit

Reet am Elbufer, auf dem Fluss ein Containerschiff, März 2015. Früher kam das Reet für die Dächer im Alten Land von hier, heute oft von weit her.
Reet am Elbufer, auf dem Fluss ein Containerschiff, März 2015. Früher kam das Reet für die Dächer im Alten Land von hier, heute oft von weit her.
Inhalt
  1. Wie groß ist der Anteil an Importreet?
  2. Von der Elbe bis nach China: wie sich die Herkunft verändert hat
  3. Aus welchen Ländern kommt das Reet?
  4. Warum gibt es so wenig heimisches Reet?
  5. Kommt das regionale Reet zurück?
  6. Ist Importreet schlechter als heimisches Reet?
  7. Regionales Reet, Moore und Klimaschutz
  8. Aus der Praxis
  9. Was Sie als Bauherr fragen sollten

Film

Reetdachdecker Junker im NDR

NDR, 2009 · im Filmarchiv

Der größte Teil des Reets auf deutschen Dächern ist importiert: Eine Umfrage unter Reetdachdeckern ergab für das Jahr 2018 einen Importanteil von 83 Prozent, vor allem aus dem übrigen Europa und aus China. Für die Qualität zählen Ernte, Sortierung, Lagerung und Verarbeitung mehr als das Herkunftsland.

Wie groß ist der Anteil an Importreet?

Die genauesten Zahlen stammen aus einer Studie der Universität Greifswald. Becker, Wichmann und Beckmann (2020) haben Reetdachdecker in Norddeutschland befragt und den Markt für 2018 hochgerechnet: rund 3 Millionen Bunde (plus oder minus 0,8 Millionen) im Wert von etwa 11,6 Millionen Euro. Davon stammten nur gut 511.000 Bunde aus Deutschland. Die Autoren fassen das in einem Satz zusammen: „Only 17% of the reed bundles are from Germany.“ (Nur 17 Prozent der Reetbunde stammen aus Deutschland.)

Nach der Umfrage kamen 62,7 Prozent aus dem übrigen Europa, 16,1 Prozent aus China und 4,3 Prozent aus dem polnischen Teil Pommerns. Die amtliche Außenhandelsstatistik (Eurostat) zeigt für 2018 ein ähnliches Bild: 6.367 Tonnen Einfuhr, davon 80 Prozent aus Europa einschließlich Belarus, Türkei und Ukraine und 20 Prozent aus China. Beide Wege kommen also zu einem Importanteil von gut vier Fünfteln, nur der China-Anteil unterscheidet sich je nach Erhebung.

Neu ist das nicht. Für 1997 nennt ein Fachüberblick von Köbbing, Thevs und Zerbe (2013) einen Importanteil von 80 bis 85 Prozent, meist aus Osteuropa. Der Forschungsbericht der Gesellschaft zur Qualitätssicherung Reet für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (2008) spricht von über 80 Prozent, ein Steckbrief der Universität Greifswald (2016) von 80 bis 90 Prozent. Laut einem Faktenpapier des Greifswald Moor Centrums (2019) stammen nur etwa 15 Prozent aus heimischen Beständen, der Rest aus Süd- und Osteuropa (Ungarn, Rumänien, Ukraine) und seit etwa 2005 auch aus China.

Von der Elbe bis nach China: wie sich die Herkunft verändert hat

Reinhold Junker hat diesen Wandel in gut vier Jahrzehnten selbst erlebt. Das ZEITmagazin hat seine Erzählung 2019 zusammengefasst: Früher schlugen die Bauern das Reet im Winter bei gefrorenem Boden an der Elbe, kämmten es, trockneten es und banden es auf. Um die Jahrtausendwende wurden die Schilfflächen an der Elbe zu Naturschutzgebieten. Das Reet kam dann vom Neusiedler See in Österreich und vom Plattensee in Ungarn, heute aus Rumänien, der Türkei und China (ZEITmagazin 2019).

Dem Hamburger Abendblatt sagte er 2024: „Früher wurde größtenteils das sogenannte Ungarn-Reet verarbeitet.“ Dann habe sich gezeigt, dass es zu stark mit Phosphaten aus der Landwirtschaft belastet war. „Jetzt verarbeiten wir eher Ware aus der Türkei, China oder manchmal aus Rumänien.“ (Hamburger Abendblatt, 6. Mai 2024) Für das Bauernhaus in Götzdorf, das er 2022 neu deckte, kam das Reet aus der Türkei (Stader Tageblatt 2022). Der Landkreis Stade nennt 2023 als heutige Herkunft vor allem Rumänien, Ungarn, die Türkei und China (Kreiszeitung Wochenblatt 2023), ein anderer Betrieb in Dollern verarbeitete 2019 überwiegend rumänisches Reet (Kreiszeitung Wochenblatt 2019).

Reetbunde stehen in Hocken auf einem winterlichen Feld
Hocken aus Reetbunden auf einem Reetfeld an Elbe oder Schwinge, Januar 2010. Heimisches Reet wie dieses ist heute die Ausnahme.

Aus welchen Ländern kommt das Reet?

Die Liste der Herkunftsländer ist lang und ändert sich mit den Jahren. Die britische Beratungsstelle Thatch Advice Centre (Stand 2014) nennt für kontinentales Reet unter anderem Österreich, China, Frankreich, Ungarn, Polen, Rumänien, die Türkei und die Ukraine. In der deutschen DBU-Studie ließ sich die Herkunft für 39 von 65 untersuchten Dächern ermitteln; genannt wurden Ungarn, Rumänien, die Türkei, Schleswig-Holstein und in einem Fall sogar „Savannengras“ (QSR 2008). Nach der Wende brachten Dachdecker aus Ostdeutschland und Osteuropa noch andere Materialien in den Norden: Manche Mecklenburger nutzten Salzwasserreet von der Küste Rügens (ZEITmagazin 2019).

Die Nachbarländer kaufen ebenso zu. Ein dänischer Projektbericht mit der Universität Aarhus (2022) beziffert den Anteil dänischen Reets auf 15 bis 17 Prozent eines Jahresbedarfs von rund 2,8 Millionen Bunden. Etwa die Hälfte kommt aus China; früher waren Polen, Estland, Lettland, Ungarn, die Ukraine, Rumänien und die Türkei die wichtigsten Lieferländer. Für die Niederlande nennt derselbe Bericht 90 Prozent Import, davon wiederum 90 Prozent aus China. Das dänische Wissenszentrum Bolius (2026) spricht von Reet überwiegend aus China, Rumänien und der Ukraine. Reet aus China legt nach dem dänischen Bericht rund 22.000 Kilometer zurück.

Eine oft zitierte Zahl, wonach etwa die Hälfte des Reets in Deutschland aus Rumänien stamme, geht auf die Schätzung eines einzelnen Dachdeckers in der taz (2014) zurück. Belegt ist sie nicht.

Reet wird per Lkw auf einem Hof angeliefert
Jork-Königreich, Juni 2018: Das Reet für die Neueindeckung kommt per Lkw.

Warum gibt es so wenig heimisches Reet?

Deutschland erntet im Vergleich wenig. Für 2008 nennen Köbbing und Kollegen folgende Erntemengen: Niederlande 6 bis 7 Millionen Bunde, Dänemark 2,5 Millionen, Deutschland 1 Million, Estland 0,8 bis 1,5 Millionen. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Ernte nach dem Greifswalder Faktenpapier von etwa 1,2 Millionen Bunden vor 1989 auf rund 200.000 gesunken, die Erntefläche schrumpfte zwischen 1997 und 2017 auf ein Drittel.

Dafür gibt es mehrere Gründe. Wer bestehende Röhrichte mähen will, braucht in Mecklenburg-Vorpommern eine Genehmigung nach § 20 des Landesnaturschutzgesetzes, meist nur für wenige Jahre (Greifswald Moor Centrum 2019). Bundesweit darf Röhricht nach § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz vom 1. März bis 30. September nicht zurückgeschnitten werden. Viele Reetflächen an Flussufern und Küste seien als Ausgleichsflächen für Bauprojekte ausgewiesen und dürften nicht beerntet werden, schreibt das Stader Tageblatt nach Reinholds Angaben (Stader Tageblatt 2022). Spezialtechnik für die Ernte auf nassen Flächen ist laut Universität Greifswald (2016) nicht in Serie verfügbar. Der letzte Grund ist die Qualität: In der Umfrage von Becker und Kollegen nannten 31 Prozent der Dachdecker, die kein regionales Reet anbieten, schlechte Qualität als Grund. Kommentare lauteten etwa „zu kurz und zu fein“.

In England ist die Lage ähnlich. Das Thatch Advice Centre schreibt: „It is unfortunate that there is not enough water reed produced in this country to meet the demand.“ (Leider wird im Land nicht genug Wasserreet erzeugt, um die Nachfrage zu decken.) Die Denkmalbehörde Historic England stellt fest, dass heimische Erzeuger unter dem Wettbewerb mit importiertem Reet leiden.

Kommt das regionale Reet zurück?

Es gibt Gegenbewegungen. Reinhold Junker erklärte 2024 dem Hamburger Abendblatt, dass auf vielen Flächen unter Naturschutz das Schilf nicht mehr geschnitten wurde. Es brach ab und landete in kleinen Nebenflüssen, die teuer davon befreit werden mussten. Deshalb gehe man inzwischen wieder dazu über, Reet zu schneiden und in der Region zu verarbeiten. Beim Haus in Bützfleth, das er im selben Jahr mit seinem Sohn Jasper ausbesserte, hatte der Eigentümer das Reet selbst von der Schwinge besorgt (Hamburger Abendblatt, 6. Mai 2024).

Hier steht im selben Artikel ein Widerspruch. Die Autorin schreibt, Reet wachse an Seen und Flüssen wie der Schwinge, die Lieferwege seien kurz und Engpässe so gut wie ausgeschlossen. Reinhold selbst sagt dagegen, verarbeitet werde heute vor allem Reet aus der Türkei, China oder Rumänien (Hamburger Abendblatt, 6. Mai 2024). Für die meisten Dächer gilt nach allen Zahlen oben die zweite Aussage. Regionales Reet wie in Bützfleth ist die Ausnahme, aber es lohnt sich, danach zu fragen.

Ist Importreet schlechter als heimisches Reet?

Die Forschung beantwortet diese Frage nicht mit einem einfachen Ja. In der DBU-Studie war Importreet, das über 80 Prozent des Verbrauchs ausmachte, nicht überproportional an den Schäden beteiligt (QSR 2008). Im Laborversuch von Brischke und Hanske (2016) beeinflussten Herkunft und Halmabschnitt die Widerstandskraft gegen Pilze nur leicht. Die Greifswalder und Göttinger Forschungsgruppe um Hofmann (2016) kommt zu dem Schluss, dass die Abbaurate von Herkunft und Qualität des Reets abhängt.

Reinhold Junker sieht einen anderen Faktor als das Herkunftsland: die Nährstoffe im Wasser. Je mehr Gülle und Dünger aus der Landwirtschaft in die Flüsse gelangen, desto schneller wachse das Reet. Es sei dann aber anfälliger für Pilze, die es auf dem Dach später zersetzen (Stader Tageblatt 2022; ZEITmagazin 2019). Das passt zu seiner Erfahrung mit dem phosphatbelasteten Ungarn-Reet.

Wie groß die Unterschiede innerhalb des Handels sind, zeigt eine Untersuchung von Wöhler-Geske und Kollegen (2016): 214 handelsübliche Bunde aus 12 europäischen und asiatischen Ländern hatten mittlere Halmdurchmesser von 2,4 bis 7,7 Millimetern. Der Aschegehalt reichte von 0,69 bis 8,07 Prozent; hohe Kalziumwerte deuteten auf beigemischten Rohrkolben hin. Das Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff lag zwischen 76 und 963. Bei dieser Streuung kann dasselbe Herkunftsland gutes und schlechtes Reet liefern. Das Greifswalder Faktenpapier warnt ausdrücklich: „Auf Grund der hohen Nachfrage wird auch qualitativ schlechtes Reet auf den Markt gebracht.“

Woran Sie gutes Material erkennen, lesen Sie im Beitrag Gutes Reet erkennen.

Regionales Reet, Moore und Klimaschutz

Heimisches Reet hat einen Vorteil, der über das Dach hinausgeht. Schilf lässt sich auf wiedervernässten Mooren anbauen, ein Verfahren, das Paludikultur heißt. Laut Becker und Kollegen bräuchte man für den gesamten norddeutschen Markt etwa 6.000 Hektar (plus oder minus 1.600) bei 500 Bunden je Hektar. Auf 10.000 Hektar wiedervernässter Moore ließen sich nach ihrer Rechnung jährlich 260.000 bis 350.000 Tonnen CO2-Äquivalente einsparen. Der Greifswalder Steckbrief nennt rund 18 Tonnen je Hektar und Jahr im Vergleich zu entwässertem Niedermoor.

Teurer ist heimisches Reet dabei nicht unbedingt: 2018 kostete Importreet im Mittel 3,90 Euro, deutsches Reet 3,57 Euro je Euro-Bund (Becker und Kollegen 2020). Das sind grobe Richtwerte aus einer Umfrage.

Auch der Naturschutz muss nicht im Weg stehen. Das Greifswalder Faktenpapier hält fest: „Naturschutz und kommerzielle Rohrwerbung stehen nicht grundsätzlich im Widerspruch.“ Ein Leitfaden des EU-Projekts BalticReed (2025) empfiehlt, nie in der Brutzeit zu ernten, von der Mitte aus zu mähen und ungemähte Bereiche als Mosaik stehen zu lassen.

Mannshohes Reet auf einem Feld im Mai
Mannshohes Reet, Mai 2013. Geschnitten wird es erst im Winter.

Aus der Praxis

Reinhold Junker hat jahrelang beim Reethändler bestellt und sich dann entschieden, sein Reet wieder selbst zu schneiden, wie es die Reetdachdecker früher getan haben (Sat.1). Geerntet hat er in den Feuchtwiesen des Alten Landes (NDR). Im Reetdach-Podcast beschreibt er die weiten Wege des Materials: Reet aus Ungarn, aus Osteuropa und aus Asien landet heute auf deutschen Dächern. Beim NDR-Dreh auf Gut Immenbeck 2009 zeigte sich der Eigentümer froh, dass für sein Dach teilweise noch heimisches Reet zu bekommen war (NDR 2009). Wie die Ernte abläuft, beschreibt der Beitrag Reet schneiden mit der Hand.

Was Sie als Bauherr fragen sollten

Ein Landkreis-Merkblatt zur Denkmalförderung verlangt, dass ein Angebot Herkunftsland, Schnittjahr und Sortierung des Reets nennt (Landkreis Rotenburg). Das ist auch ohne Denkmalschutz eine sinnvolle Forderung. Reinhold kritisiert, dass viele Betriebe früher nicht einmal nach der Herkunft fragten oder die Feuchte der Halme maßen (ZEITmagazin 2019). Fragen Sie außerdem, wie das Reet gelagert wurde und ob Sie einen Bund vor der Lieferung ansehen können. Wie eine Neueindeckung abläuft, beschreibt der Beitrag Reetdach neu eindecken. Die Begriffe Importreet und Paludikultur erklärt das Lexikon. Wenn Sie einen Betrieb suchen, der Ihnen die Herkunft seines Materials offenlegt, hilft das Netzwerk weiter.

Das ReetjahrJahreskreis mit vier Bögen: Reeternte von Dezember bis März, Kontrolle des Dachs im März und April sowie Oktober und November, Laub entfernen im Oktober und November, Brutzeit vieler Vögel von März bis September.JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDezDas Reetjahrnach MonatenReeternteim Winter, wenn die Halmeihre Blätter verloren habenKontrolle des Dachsim Frühjahr und im HerbstLaub entfernen lassennach dem LaubfallBrutzeit vieler VögelNester sind geschützt,Arbeiten vorher klären
Geerntet wird im Winter, gedeckt und kontrolliert im übrigen Jahr.

Kurz beantwortet

Wie viel Reet in Deutschland ist importiert?

Nach einer Umfrage der Universität Greifswald stammten 2018 rund 83 Prozent der in Norddeutschland verdeckten Reetbunde aus dem Ausland, nur 17 Prozent aus Deutschland. Ältere Quellen nennen seit den 1990er-Jahren ähnliche Anteile von 80 bis 90 Prozent.

Aus welchen Ländern kommt Importreet?

Vor allem aus Ost- und Südosteuropa, etwa Ungarn, Rumänien und der Ukraine, außerdem aus der Türkei und seit etwa 2005 zunehmend aus China. Reinhold Junker verarbeitete zuletzt eher Reet aus der Türkei, China und manchmal Rumänien; Ungarn-Reet wurde wegen Phosphatbelastung abgelöst.

Ist Reet aus China schlechter?

Das lässt sich pauschal nicht sagen. Eine DBU-Studie fand Importreet nicht überproportional an Schäden beteiligt, und Laborversuche zeigten nur leichte Unterschiede zwischen Herkünften. Die Qualität schwankt innerhalb jedes Herkunftslands stark, auch die Nährstoffbelastung des Gewässers spielt eine Rolle.

Warum wird in Deutschland so wenig Reet geerntet?

Die Ernteflächen sind klein und geschrumpft, viele stehen unter Naturschutz oder sind Ausgleichsflächen, die Mahd von Röhricht ist rechtlich beschränkt, Spezialtechnik für nasse Flächen fehlt, und manche Dachdecker halten regionales Reet für zu kurz und zu fein.

Gibt es noch Reet aus der Region?

Ja, aber selten. 2024 besorgte ein Eigentümer in Bützfleth das Reet für sein Dach selbst von der Schwinge. Laut Reinhold Junker geht man wieder dazu über, Schilf in der Region zu schneiden, auch weil ungeschnittenes Schilf Nebengewässer verstopft.

Quellen

  1. L. Becker, S. Wichmann, V. Beckmann (Universität Greifswald), 2020: Common Reed for Thatching in Northern Germany: Estimating the Market Potential of Reed of Regional Origin. Resources 9(12), 146 (MDPI). doi.org/10.3390/resources9120146
  2. J. F. Köbbing, N. Thevs, S. Zerbe, 2013: The utilisation of reed (Phragmites australis): a review. Mires and Peat 13, Art. 01 (IMCG/IPS). doi.org/10.19189/001c.129325
  3. Gesellschaft zur Qualitätssicherung Reet mbH (QSR), Kiel, für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, 2008: Reet als Dacheindeckungsmaterial: Qualitätssicherung und -erhaltung eines Baustoffs aus nachwachsenden Rohstoffen (DBU-Abschlussbericht AZ 25018, Kurzfassung und Langfassung). Deutsche Bundesstiftung Umwelt. opac.dbu.de/ab/DBU-Abschlussbericht-AZ-25018-Kurzfassung.pdf
  4. Universität Greifswald, Institut für Botanik und Landschaftsökologie / Greifswald Moor Centrum, 2016: Landwirtschaft auf nassen Mooren: Schilf (Phragmites australis) (Paludikultur-Steckbrief). Universität Greifswald. mowi.botanik.uni-greifswald.de/files/doc/publikationen/Paludikultur%20Flyer/17-0763_paludi%2001-schilf_p1-2_compressed.pdf
  5. Greifswald Moor Centrum mit der Reetdachdecker-Innung M-V und Branchenpartnern, 2019: Rohrwerbung ist aussterbendes UNESCO-Kulturerbe, Potentiale für regionale Wertschöpfung und Umweltschutz kaum genutzt (Faktenpapier). Greifswald Moor Centrum. update23.greifswaldmoor.de/files/dokumente/Infopapiere_Briefings/Faktenpapier%20Rohrwerbung.pdf
  6. Thatch Advice Centre (UK), 2014: Water Reed. thatchadvicecentre.co.uk. thatchadvicecentre.co.uk/thatch-information/thatching-materials/water-reed
  7. J. Kaarup (Straatagets Kontor) mit Aarhus Universitet und Hemmed Tækkefirma, 2022: Afrapportering projekt: Flere danske tagrør på tagene. Projektbericht, veröffentlicht über landbrugsinfo.dk (SEGES). landbrugsinfo.dk/-/media/landbrugsinfo/public/d/b/e/rapport_tagror_dyrkning_af_paludikulturer.pdf
  8. Ole Vedsted-Jakobsen, Kathrine Schmeichel / Bolius (Videncentret Bolius, Realdania), 2026: Værd at vide om stråtage. bolius.dk. bolius.dk/straatage-19185
  9. Frida Kammerer, 2014: Einmal Reet, immer Reet. taz. taz.de/!339500
  10. Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz, geltende Fassung, abgerufen 2026: § 39 BNatSchG, Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen. gesetze-im-internet.de. gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/__39.html
  11. Historic England, o. J.: Conservation of Traditional Thatch. Historic England, Technical Advice. historicengland.org.uk/advice/technical-advice/buildings/thatching-advice/
  12. C. Brischke, M. Hanske, 2016: Durability of untreated and thermally modified reed (Phragmites australis) against brown, white and soft rot causing fungi. Industrial Crops and Products 91, S. 49-55 (Elsevier). doi.org/10.1016/j.indcrop.2016.06.031
  13. K. Hofmann, H. Kreisel, K. Kordon, F. Preuss, U. Kües, F. Schauer, 2016: The key role of lignin decomposing fungi in the decay of roofs thatched with water reed. Mycological Progress 15(4), Art. 35 (Springer); Universität Greifswald / Universität Göttingen. doi.org/10.1007/s11557-016-1181-0
  14. A. Wöhler-Geske, C. R. Moschner, A. Gellerich, H. Militz, J. M. Greef, E. Hartung, 2016: Provenances and properties of thatching reed (Phragmites australis). Landbauforschung, Applied Agricultural and Forestry Research 66(1), Thünen-Institut. doi.org/10.3220/lbf1457686750000
  15. BalticReed-Projekt (INTERREG Central Baltic), veröffentlicht von der John Nurminen Stiftung, 2025: Ecological guidelines for sustainable reed harvesting. johnnurmisensaatio.fi. johnnurmisensaatio.fi/wp-content/uploads/2023/06/BalticReed-Ecological-guidelines-for-sustainable-reed-harvesting-2026.pdf
  16. Sat.1 „19:30“, 2010: Reeternte bei Frost (Beitrag über Reinhold Junker). Sat.1, veröffentlicht bei Vimeo. vimeo.com/10060446
  17. NDR, 2009: Reeternte im NDR (Reetschneiden im Alten Land und Kundentermin). Norddeutscher Rundfunk, gesendet am 21.01.2009. vimeo.com/2945615
  18. Reinhold Junker im Reetdach-Podcast, 2022: Folge 01: Die Geschichte des Reetdachs und Reinholds Werdegang. reetdachdecker-junker.de. reetdachdecker-junker.de/podcast/folge-01-einfuehrung-reetdach
  19. NDR, 2009: Reetdachdecker Junker im NDR (Neueindeckung auf Gut Immenbeck). Norddeutscher Rundfunk. youtube.com/watch?v=T-jCgA063VU
  20. Landkreis Rotenburg (Wümme), Untere Denkmalschutzbehörde, o. J.: Reetdach, Voraussetzungen für eine Vergabe von Fördermitteln. lk-row.de. lk-row.de/medien/dokumente/reetdach_voraussetzungen_fuer_eine_vergabe_von_foerdermitteln.pdf
  21. Silvia Dammer, Stader Tageblatt, 2022: Er steigt Reethäusern aufs Dach (24-Stunden-Reportage, 22. Juli 2022). Stader Tageblatt, Lokales Altes Land. tageblatt.de/Lokales/Er-steigt-Reethaeusern-aufs-Dach-132249.html
  22. Rachel Wahba, Hamburger Abendblatt, 2024: Reetdachhäuser im Alten Land: So viel Arbeit steckt drin (6. Mai 2024). Hamburger Abendblatt, Region. Belegexemplar im Archiv von Reinhold Junker, ohne Link.
  23. Jakob Simmank (Text), Robin Hinsch (Fotos), ZEITmagazin, 2019: Reetdächer: Dächlein, deck dich. ZEITmagazin Nr. 44/2019, 23. Oktober 2019. zeit.de/zeit-magazin/2019/44/reetdaecher-handwerk-dacheindeckung-natur-nachhaltigkeit/komplettansicht
  24. Jörg Dammann, Kreiszeitung Wochenblatt, 2023: Land zieht sich aus Förderung zurück: Landkreis Stade gibt Geld für Erhalt von Reetdächern. Kreiszeitung Wochenblatt, 12.09.2023. kreiszeitung-wochenblatt.de/stade/c-panorama/landkreis-stade-gibt-geld-fuer-erhalt-von-reetdaechern_a293530
  25. Lena Stehr, Kreiszeitung Wochenblatt, 2019: Uralte Handwerkskunst: Mit Nadel und Knecht das Reetdach „nähen“. Kreiszeitung Wochenblatt, 18.10.2019. kreiszeitung-wochenblatt.de/horneburg/c-panorama/mit-nadel-und-knecht-das-reetdach-naehen_a152708