Reeternte
Die Reeternte ist das Schneiden des abgestorbenen Schilfrohrs im Winter, von Hand mit Sense oder maschinell.
Geerntet wird, wenn die Halme vollständig abgestorben und die Blätter größtenteils abgefallen sind (Deutsche UNESCO-Kommission). Am besten geht das bei Frost auf gefrorenem Boden. Früher schlugen Bauern das Reet im Winter bei gefrorenem Boden an der Elbe, kämmten, trockneten und banden es (ZEITmagazin 2019). Weil ungeschnittenes Schilf abbricht und kleine Nebenflüsse verstopft, geht man in der Region wieder dazu über, Reet zu schneiden, sagte Reinhold Junker dem Hamburger Abendblatt 2024. Mehr im Beitrag Reet schneiden mit der Hand.